Kiefergelenkserkrankungen

MKG-Chirurgie

Direktor:
Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Marco Kesting

Kiefergelenkserkrankungen

Erkrankungen der Kiefergelenke und der Kaumuskulatur können vielfältige Ursachen haben. Oft werden Schmerzen durch Fehlfunktionen des Kiefergelenks mit seinen hochkomplexen knöchernen, muskulären und nervalen Strukturen verursacht, weshalb man das Krankheitsbild auch als craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) bezeichnet. Nicht jedes Knacken oder Abweichungen der Zahnreihen bei der Mundöffnung müssen behandelt werden. Ca. 70 Prozent der Bevölkerung weisen derartige Symptome ohne fassbare Erkrankung im Kiefergelenksbereich auf.

Diese Symptome weisen auf eine therapiebedürftige Kiefergelenkserkrankung hin und sollten diagnostisch abgeklärt werden:

  • Schmerzen in den Kiefergelenken, die in die Ohren, zur Schläfe, in den Hinterkopf, zum Hals oder in die Schultern ausstrahlen. Nicht selten treten Schmerzen auch an der Halswirbelsäule, am Rücken und der Schulter auf.
  • Kiefergelenkgeräusche mit Schmerzen beim Kauen oder Sprechen
  • Rötungen und Schwellungen der Weichgewebe über den Kiefergelenken

Neben einer ausführlichen kaufunktionellen und bildgebenden Diagnostik beschränkt sich die Behandlung meist zunächst auf eine Schienentherapie. Dabei kommt zur Entspannung der Kaumuskulatur und Entlastung des Kiefergelenks unter anderem eine passgenaue dentale Kunststoffschiene zum Einsatz.

Wenn konservative Maßnahmen keinen Behandlungserfolg erbringen, sind offene chirurgische, minimalinvasive Maßnahmen möglich, bei denen das Kiefergelenk vor oder hinter dem Ohr geöffnet wird. Dazu informieren wir Patienten gerne in unserer Sprechstunde.

 
 
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Zusammenfassung