Tumorchirurgie

MKG-Chirurgie

Direktor:
Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Marco Kesting

Tumorerkrankungen der Kiefer- und Gesichtsregion

Prinzipiell werden gutartige von bösartigen Tumoren unterschieden, die nach entsprechender Diagnosesicherung unterschiedlich behandelt werden.

Gutartige Tumore

Gutartige Tumore sind zumeist langsam wachsende Erscheinungen der Haut, Schleimhaut, die durch ihr verdrängendes Wachstum ästhetisch aber auch funktionell störend sein können. Gutartige Tumore bilden keine Metastasen, können jedoch im Laufe der Zeit bösartig werden.
In jedem Fall ist die histologische Diagnose durch Probeentnahme oder Tumorentfernung unerlässlich.

Bösartige Tumore

Die Ursachen bösartiger Tumore im Mundhöhlenbereich sind häufig Tabak und/oder Alkoholgenuss. Sie zeichnen sich nicht nur durch verdrängendes, sondern auch durch zerstörendes Wachstum mit Ausbildung von Metastasen aus.

Das Behandlungskonzept baut auf eine vorangehende umfassende Diagnostik auf, die die Behandlungsmöglichkeiten je nach Befund und im Sinne des jeweiligen Patienten bestmöglich kombiniert.

Neben chirurgischen Möglichkeiten stehen auch medikamentöse und/oder strahlentherapeutische Behandlungsansätze zur Verfügung. Vordringlich in der Behandlung eines bösartigen Tumors ist dessen komplette Entfernung. Der dadurch entstandene Gewebedefekt kann durch geeignete Transplantate ersetzt werden. Ziel ist immer der funktionelle Erhalt der Kiefer- und Gesichtsregion.

Im Anschluss an die stationäre Behandlung werden langjährige ambulante Kontrollen durchgeführt, um eine mögliche Wiederkehr des Tumors (Rezidiv) frühzeitig zu erkennen.

 
 
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Zusammenfassung